Weekly Update No. 3 – ACC, BVB und DB

First things first

Ich war krank. Deshalb gibt es erst jetzt ein Update, aber gut, vielleicht streichen wir das -ly aus dem Titel und dann passt es wieder.

Während ich mich mit Medikamenten zugepumpt habe, sind mir aber sich ein paar Ideen für Blogposts gekommen, die ich auch bestimmt bald umsetzen werde. Ihr könnt euch auf folgendes freuen: Hannah wird sich anhand von 13 Fragen, die ich ihr gestellt habe vorstellen und sie beantworten, ich werde euch einen Einblick in meinen Musikgeschmack gewähren und ich werde euch meine fertige Route für die Interrail Reise mit meinem Freund zeigen. Vielleicht schaffe ich es auch, ein bisschen über Osterbräuche bei uns auf dem Land zu berichten. Oh yes. Das nenne ich mal Programm.

Der ewige Zweite

Naja, Platz zwei in der Tabelle zu erreichen wird für den BVB in dieser Saison wohl ein Wunschtraum bleiben, außer bei RB Leipzig und der TSG 1899 Hoffenheim passiert irgendetwas gravierendes, dass alle drei Torwarte ausfallen oder die Hälfte des Kaders krank ist (wünsch ich natürlich niemandem, auch wenn sich Timo Werner gerne mal an einem Energydrink verschlucken darf). Die bisherige Saison hat mein Bild von Fußball irgendwie ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Überall steht Kommerz an erster Stelle und, egal ob das vorher schon so war, ein Verein wie RB Leipzig ist eine Bedrohung für 50+1. Erst Sonntag lief nach der Bundesliga eine Talkende zu dem Thema, unter anderem zu Gast war Martin Kind, der dafür bekannt ist, dass er 50+1 abschaffen will.

Für alle, die keine Ahnung von Fußball und der Bundesliga haben. 50+1 heißt, dass weniger als die Hälfte der Stimmberechtigten eines Vereins von Investoren und Kapitalanlegern gestellt werden dürfen. Der Verein hat also mehr Macht als sein Sponsor. Einige Geschäftsführer und Manager, unter anderem eben besagter Martin Kind, finden die Regel überholt und wollen sie abschaffen.

In England gibt es diese Regel nicht mehr und so haben ausländische Anleger viele der Vereine unter Kontrolle und scheißen, auf gut deutsch gesagt, auf die Fans. Trikot- und Ticketpreise werden erhöht und man nimmt in Kauf, dass keine Stimmung mehr in den Stadien ist. Es geht nur um Profit. Mit dem Fußball, wie ich ihn verstehe, hat das nicht mehr viel zu tun.

Tut mir Leid an alle, die sich durch diesen Abschnitt gequält haben, aber mich berührt das Thema sehr. Ich weiß, dass es ohne Geld nicht geht, aber die Frage ist, ob der Sport nicht wirklich massiv darunter leidet und kleinere Vereine nach und nach den Bach runtergehen werden.

Jedenfalls, der mein geliebter BVB hat gegen die Bayern verloren. Verdient. 4:1. Ich trauere noch, aber heute steht schon das nächste Spiel gegen den AS Monaco an. Da muss ein Sieg her. Echte Liebe! You’ll Never Walk Alone!

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Das (für mich) schönste Stadion der Welt von der Südtribüne aus

Abgehängt – zum Schluss

Düsseldorf ist ja wirklich eine schöne Stadt, aber auf meinem Weg zu den Eltern komme ich nicht umhin, auch durch weniger schöne Städte zu fahren. Nehme ich den RE 1, durchquere ich einmal das gesamte Ruhrgebiet mit den Prachtbahnhöfen Mülheim an der Ruhr oder Bochum-Wattenscheid. Nehme ich den RE 4, muss ich durch Wuppertal. Durch ganz Wuppertal. Von Vohwinkel bis Oberbarmen nehmen wir alles mit und danach kommen dann wunderschöne Orte wie Schwelm oder Ennepetal-Gevelsberg und zur Krönung noch Witten. WITTEN! Wer schonmal da war, weiß… Da braucht man gar nicht rauszugucken.

Jedenfalls fahre ich des Öfteren durch Wuppertal, weil es für mich eine Zeitersparnis von einer halben Stunde auf den gesamten Weg bedeutet. Um Ostern rum… hat jetzt aber die Deutsche Bahn beschlossen… Wuppertal einfach mal von der kompletten Welt abzukapseln. Es fährt nur noch Schienenersatzverkehr und die halbe Stunde ist für mich definitiv weg, wenn ich zu meinen Eltern fahre. Noch viel besser ist aber, dass auch vorher niemand wirklich gut zum Bahnhof in Wuppertal kam. Autos hatten keine Möglichkeit irgendwie in einen Bereich von gefühlt einem Kilometer um den Bahnhof herum, zu parken und Leute abzuladen. Wie ältere Menschen das machen, ist mir ein Rätsel.

Da nehm ich am Wochenende doch lieber den RE 1.

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Zugegebenermaßen recht schöner Ausblick aus dem RE 1 auf der Fahrt von Dortmund nach Düsseldorf

Chag Sameach

All meinen jüdischen Freunden wünsche ich jetzt noch ein wunderschönes Pessach-Fest, mögen euch die Matzen nicht am Ende zum Hals raushängen. Meinen christlichen Freunden ein schönes Osterfest und viel Glück bei der Eiersuche!

Bis dann,

Joanna

 

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