Städtereise hoch 8 – Teil 1

Das hier wird der erste Post in einer ganzen Reihe, die jetzt so nach und nach kommt. Dieses Jahr hatte ich nämlich das große Glück mit meinem Freund eine Interrail-Tour machen zu können. Wer mir auf Instagram folgt, der hat vielleicht schon den ein oder anderen Post gesehen. Mindestens zu Krakau, Budapest und Wien werden hier noch spezielle Artikel folgen, vielleicht auch zu mehr, mal sehen wie viel Zeit ich habe.

Die Tour hat in Dortmund angefangen, von da aus sind wir morgens früh an einem Montag nach Berlin gefahren, haben einen schönen Vormittag am Spreeufer verbracht und sind dann mit dem Berlin-Warschau-„Express“ in die polnische Hauptstadt gefahren.

Das Express steht in Anführungsstrichen, weil Express für mich heißt, dass man in vier Stunden von Dortmund nach Berlin kommt und nicht, dass man acht statt geplanten sechs Stunden von Berlin nach Warschau braucht. Dass die Klimaanlage in unserem Wagen ausgefallen ist, hat die Fahrt bei über 30 Grad durch die pralle Mittagshitze nicht wirklich angenehmer gemacht.

Mich hat die Zugfahrt ziemlich fertig gemacht, der ganze Tag, die ungewohnte Hitze, sind mir ziemlich auf den Magen geschlagen, sodass ich unseren einen Tag, den wir in Warschau hatten, gar nicht so richtig genießen konnte.

Mit vielen Besuchen an Wasserspielen haben wir uns aber ein bisschen Abkühlung verschafft und das beste aus dem Tag gemacht.

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Die Warschauer Museen hatten fast alle zu, möglicherweise weil der 1. August ein Gedenktag an den Warschauer Aufstand ist, aber nach der Enttäuschung, nicht in den riesigen Kultur- und Wissenschaftspalast zu kommen, haben wir uns entschieden, zum Kopernikus-Zentrum zu fahren.

Da haben wir geschlagene zwei Stunden gewartet, bis wir in das interaktive Museum durften, aber es hat sich gelohnt. Ich weiß gar nicht, womit man es vergleichen kann, am ehesten würde mir das Odysseum in Köln einfallen, aber das in Warschau war viel viel größer.

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Es ging warm weiter, weil wir immer weiter gen Süden gefahren sind. Unsere zweite Station war dann Krakau, die Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Polen.

Wir hatten ein Airbnb direkt in der Nähe des Hauptbahnhofes Krakow Glowny gebucht, damit wir unsere Sachen nicht so weit schleppen mussten, und sind direkt in die Altstadt gegangen. Es war ein bisschen wie der Eintritt in die Winkelgasse, um die Altstadt herum wurde ein großes Parkareal angelegt, wo die Leute durchschlendern und sich entspannen, sobald man durch das Tor ging, waren überall Geschäfte und Menschen, die Promotion für Clubs oder Bars machten. Und es waren unglaublich viele Touristen da.

Im Herzen der Altstadt Krakaus liegt der Rynek Glowny, der Hauptmarkt, einer der größten Plätze in Europa. Nach dem Shoppen und Sightseeing tummeln sich hier alle Touristen in Restaurants und Cafés.

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Die Marienkirche ist so ziemlich das Wahrzeichen von Krakau. Zu jeder vollen Stunde spielt ein Trompeter den „Hejnal“, eine Triumph-Melodie in alle vier Himmelsrichtungen von dem linken Turm aus und winkt zu den Leuten runter.

Am zweiten Tag in Krakau sind wir durch die Mittagshitze gelaufen, um zur Emaille-Fabrik von Oskar Schindler zu kommen, dem Mann, der viele Juden vor dem sicheren Tod bewahrt hat und dabei sich selbst auch gefährdet hat. Die Fabrik ist heute ein Museum zum Gedenken an den Holocaust. Es ist interessant, aber es war viel zu voll und zu eng. Rollstuhlgerecht war das Museum auch nicht wirklich.

Wie sieht es bei euch aus?

  • Mögt ihr Städtereisen?
  • Wart ihr schonmal in Warschau oder Krakau?
  • Geht ihr gerne in Museen?

Ich freue mich auf eure Kommentare!

Bis dann,

Joanna

 

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3 Kommentare zu „Städtereise hoch 8 – Teil 1

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