Städtereise hoch 8 – Teil 3

Heute will euch euch von den drei Städten berichten, über die sowohl Alex, als auch meine Wenigkeit vorher kaum etwas wussten: Bukarest, Sofia und Belgrad. Diese drei Städte sind nicht gerade die bekanntesten Reiseziele und besonders Sofia und Bukarest werden häufig als Stopp für eine Zwischenübernachtung genutzt, bevor es nach Varna oder Constanta ans Meer geht.

Unser erstes Ziel war Bukarest, wohin uns die Fahrt 16 Stunden gekostet hat von Budapest aus. 16 Stunden in einem Schlafwagen sind gut auszuhalten, wirklich entspannend war es aber auch nicht wirklich. Aber immerhin hatten wir eine Klimaanlage im Abteil und der Zug war viel leiser als der von Krakau nach Budapest.

In Bukarest angekommen, war es erstmal ein Schock zu sehen, dass man einfach 30 Minuten für vier Auto-Kilometer mit der Bahn braucht, um vom Nord-Bahnhof in die Innenstadt zu kommen, aber die Metro fährt einfach einen unnötigen Schlenker und braucht deshalb einfach mindestens doppelt so lange.

Unsere Unterkunft war ein modernes Apartment direkt am Eingang zur Altstadt, nach hinten raus gelegen und deshalb auch schön ruhig. Abends haben wir was landestypisches gegessen und sind noch in Richtung des hell erleuchteten Parlamentspalast gegangen, der auch bei Nacht riesig aussieht und absolut imposant wirkt.

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Am nächsten Morgen war dann der Parlamentspalast von innen auf der Tagesordnung. Aufgrund des Desasters in Budapest, waren wir auch schon wirklich früh da, aber es scheint mehr Besucher-Kapazitäten zu geben als in Budapest, nach uns kamen immer mehr Leute und es waren viele Gruppen gleichzeitig unterwegs.

Der Eindruck von innen hat den von außen noch bei weitem übertroffen. Überall Marmor, teures Holz aus Afrika mit filigranen Verzierungen und Kronleuchter, die eigene Schaltzentralen brauchen. In den anderthalb Stunden haben wir ca. 5% der nutzbaren Fläche sehen können, also nur einen kleinen Bruchteil.

Dieses Gebäude hat mich einfach nur geflasht und auch wenn Bukarest sonst nicht die schönste Stadt ist, hat sie einen wirklich bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Nach Sofia ging es mit dem Tagzug, was hieß, dass wir erst abends angekommen sind, viel zu spät um noch etwas zu machen, weshalb ich nur den einen Tag dort zählen kann. Morgens sind wir in die Alexander-Newski-Gedächtniskirche mit anschließendem Besuch im Museum der Krypta gegangen. Im Museum gab es viele Ikonographien zu bestaunen und auch an der Kirche selbst hat man gemerkt, dass hier die russisch-orthodoxe Kirche zuhause ist. Ein Gotteshaus mit goldenem Dach sieht man ja hierzulande eher selten.

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Sofia hatte für uns im Nachhinein eher den Charakter eines Ruhetages, weil wir nicht so viel gemacht haben und uns nicht viel angesehen haben, aber bei 15 Tagen Kultur und Stadt durchgehend, musste das auch mal sein. Am meisten ist mir leider das Essen in Erinnerung geblieben, das in unserem Reiseführer empfohlen wurde. Von den großzügigen Portionen wurde nicht einmal ich richtig satt und das Personal hat uns über eine halbe Stunde einfach so sitzen gelassen, ohne dass die Teller abgeräumt wurden oder ähnliches. Daumen runter dafür!

Über die Fahrt nach Belgrad könnte ich mich immer noch furchtbar aufregen, aber über die Zugfahrten allgemein, wird es noch einen speziellen Blogpost geben, daher schweige ich mal zu dem Thema. In Belgrad stand dann der Besuch des – von Alex sehnsüchtig erwarteten – Tesla-Museums auf der Liste der Must-Sees und so sind wir mal wieder durch die Mittagshitze dorthin gegangen. Das Museum war ziemlich cool, Teslas Erfindungen und Entdeckungen wurden vorgestellt und anhand von Experimenten erklärt. 500.000 Volt, die einfach mal durch deinen Körper fließen, wtf?

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Nachmittags waren wir dann auf einem Berg in einer Zitadelle, die einige Museen beherbergt und einen Park mit einigen schönen Aussichtspunkten. Hier ist auch das Beitragsbild entstanden und wieder ist der Himmel absolut wolkenlos und man schwitzt so sehr, dass man trotz übermäßigen Wasserkonsums kaum aufs Klo muss.

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Naja, alles zu berichten würde den Rahmen deutlich sprengen, aber ich hoffe doch, dass ich euch einen Eindruck von den drei Städten vermitteln konnte.

Hier kommt ihr zu Teil 1 und Teil 2 der Reihe. Falls ihr die Artikel noch nicht gelesen habt, feel free!

Danke für’s Lesen,

Joanna

PS: Sorry, für die schlechte Bildqualität, teilweise sind das nur Handybilder.

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Ein Kommentar zu „Städtereise hoch 8 – Teil 3

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