Von einer ganz besonderen Familie – Das weiße Feld

*Rezension – Werbung

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Worum es geht

Hauptpersonen sind vier Frauen: Marie, Magdalena, Libuše und Eva. Das Buch gliedert sich in drei Teile, Magdalena, Libuše und Eva erzählen jeweils ihre Geschichten.

Das weiße Feld

Marie ist Magdalenas Mutter. Nachdem der Frauenarzt, bei dem Magdalena und Marie in Wien wohnen, vor den Nationalsozialisten fliehen muss, zieht Marie alleine mit ihrer Tochter über die Grenze, in die Tschechoslowakei. Marie findet dort einen neuen Mann, der Ehe entspringt Rose. Magdalena wird auf einen Hof eines Deutschen zur Arbeit geschickt, wo sie eines Tages den Sohn des Hauses Josef kennenlernt. Die beiden lieben sich von der ersten Sekunde an.

Doch ihre Liebe wird von den kommunistischen Unruhen gestört. Magdalena bekommt ein Kind, das – wie sie selbst – ohne den leiblichen Vater aufwächst.

Libuše sieht in ihrer Kindheit und Jugend, wie ihr Stiefvater ihre Mutter schlägt und vergewaltigt. Unterdessen verliebt sich der tagträumerische Bruder ihres besten Freundes in sie, doch ihr Herz gehört jemand anderem.

Mehr möchte ich gar nicht sagen, da das Buch für sich selbst sprechen sollte.

Meine Meinung

Die Autorin verbindet geschickt eine Familiensaga mit der Geschichte ihres Heimatlandes. Der zweite Weltkrieg, der Aufstieg des Kommunismus, die Invasion der russischen Armee – all dies dient nicht nur der geschichtlichen Einordnung, sondern beeinflusst das Leben der Protagonistinnen nachhaltig. Nicht zuletzt Evas, die von der großen Freiheit in Paris träumt.

Gerade dieser Zusammenhang zwischen der Saga und der Historie hat mich von Anfang an gefesselt. Die unterschiedlichen Charaktere, die sich dann doch irgendwie ähneln, wachsen einem schnell ans Herz.

Meiner Meinung nach kommt das Bindeglied – das weiße Feld – in genau dem richtigen Maße vor, dominiert also nicht die gesamte Geschichte.

Fazit

Alles in allem ein sehr gutes Buch, das für die Vielzahl an Informationen, die es zu verarbeiten gilt, fast schon zu kurz ist mit 270 Seiten. Es ist kein Familienroman und auch kein Historienroman, sondern irgendwas dazwischen. Man bemerkt, dass ordentlich Herzblut darinsteckt und dass die Autorin das Land liebt, über das sie schreibt, mit all seiner Geschichte und Tradition.

Handlung: 4/5

Charaktere: 5/5

Spannung: 2/5

Schreibstil: 4/5

 

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Ein Kommentar zu „Von einer ganz besonderen Familie – Das weiße Feld

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