Die Jüdische Küche – Annabelle Schachmes

*Rezension – unbezahlte Werbung

Es ist still geworden hier auf dem Blog. Das liegt natürlich einerseits an meinem Studium, das Zeit beansprucht, andererseits an meinen Off-Campus Aktivitäten, politisch und privat.

Letztes Jahr habe ich vom Südwest-Verlag ein Buch erhalten, dessen Rezension leider sehr lange jetzt schon auf sich warten lässt. Aber jetzt ist sie da – finally.

Ich hatte von meinen Eltern bereits im Sommer ein jüdisches Kochbuch bekommen, allerdings sind die Rezepte sehr aufwendig und eher für Familien und Feste gedacht. Als ich dann im Bloggerportal dieses Buch gesehen habe, war ich sofort Feuer und Flamme und nein, ich wurde nicht enttäuscht.

Ich habe – ganz ehrlich – noch nie so ein tolles Kochbuch gesehen. Es ist eine kulinarische Reise durch die (ost)europäische, israelische, arabische und amerikanisch jüdische Küche, verpackt in Bilder, die der Kultur huldigen und nicht einfach nur Flatlays von oben herab sind.

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Viele Bilder sind auf Shuks (Märkte wie Basare) entstanden oder in Bäckereien. Die Rezepte sind ausgefallen und bei vielen wird die Geschichte erzählt. Woher der Name kommt, wo die Autorin die beste Variation gegessen hat, mit welchen Beilagen die Mahlzeit traditionell gegessen wird.

Ich habe mich sofort in das Buch verliebt, als ich es in der Hand hielt, weil es schön und voller Liebe zum Detail gestaltet ist.

Die Rezepte habe ich bisher als sehr akurat empfunden und leicht verständlich. Fast alle Zutaten gibt es im normalen Supermarkt, die anderen im gut sortierten orientalischen Supermarkt. Die Zeitangaben passen (wenn man sich gut vorbereitet und eine große Küche hat, in der mehrere Dinge gleichzeitig passieren können) ziemlich genau und mit ein bisschen Übung ist das meiste auch nicht so schwierig.

Am Anfang kommen Rezepte zu Pasten, Vorspeisen und diversen eingelegten Dingen, es steigert sich dann weiter über Kemias (das sind Vorspeisensalate, die bei keinem guten Essen fehlen dürfen), Fischrezepte und Hauptspeisen, bis zu Backwaren. Am Ende gibt es sogar eine kleine Liste der wichtigsten jährlichen jüdischen Feiertage, wie Rosh-HaShana, Hanukkah, Purim und Pessach.

Bisher konnte ich sieben Rezepte ausprobieren (acht, wenn ich die Herstellung von Tahini dazuzähle): Humus, Pierogi, Rugelach, Hackbällchen, Shakshuka und Brownies für Pessach (das heißt, ohne Backtriebmittel) und Hamantaschen zu Purim.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mein Fazit:

Ich liebe dieses Kochbuch und ich werde viele weitere Rezepte aus ihm probieren. Sie machen Lust auf Kochen, auf Israel und auf jüdische Küche. Besonders die süßen Speisen haben es mir angetan, sie sind super lecker und erinnern mich an die Bäckerei in Haifa, wo wir immer unser Frühstück geholt haben.

Habt ihr ein Kochbuch, auf das ihr niemals verzichten wollt? Oder schreibt ihr euch alle Rezepte selbst in ein Buch auf?

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